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Krabat: Roman (Die Abenteuer des starken Wanja)

Published by admin in Belletristik on März 17th, 2012

Ein Buch, das nicht altert, das nichts von seiner Faszination verloren hat, spannend zu lesen fr Jugendliche und Erwachsene.

Eine lange, ungemein packende Geschichte von seltener Eindringlichkeit und Geschlossenheit. Angeregt von Motiven der wendischen Volkssage, hat Otfried Preuler mit seinem Krabat eine Erzhlung geschaffen, die sprachlich und inhaltlich ihresgleichen sucht.

»›Krabat‹ ist wohl Otfried Preußlers bisher bestes Buch: so spannend, dass Kinder es verschlingen und mehr als einmal Iesen werden, und Iiterarisch von solchem Rang, dass auch Erwachsene es mit Gewinn Iesen können. Alles ist hinreißend erzählt: ein meisterhaftes Buch.«
Hessischer Rundfunk

Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423250879
ISBN-13: 978-3423250870
Gr??e und/oder Gewicht: 19,3 x 12,3 x 1,9 cm

Krabat: Roman

Die Abenteuer des starken Wanja

Wie wird man der Herrscher von Russland? Sieben Scke Sonnenblumenkerne nimmt der Bauernjunge Wanja mit auf den Backofen. Dort verbringt er sieben Jahre, ohne ein Wort zu sprechen. Das ist seine erste Bewhrungsprobe, bevor er auszieht, gefhrliche Abenteuer zu bestehen und die Zarenkrone zu gewinnen. In all den wechselvollen Erlebnissen aber bleibt Wanja sich treu, denn das Herz ist es, was den Zaren ausmacht. Regisseur Klaus Dieter Pittrich hat Preulers Kinderbuchklassiker mit Musik von Stan Regal und den Stimmen von Rosemarie Fendel, Andreas Pietschmann u. v. a. stimmungsvoll inszeniert.

Eine Geschichte, die lebendig, unverwechselbar und heiter ihren Erfolg verdient. Sddeutsche Zeitung

Kinderbuch-Klassiker

Hrspiel fr Kinder ab 8 — Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD.

Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
Verlag: Thienemann Verlag; Auflage: 1.
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3522181859
ISBN-13: 978-3522181853
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre
Gr??e und/oder Gewicht: 20,4 x 15 x 2,4 cm

Die Abenteuer des starken Wanja


39 Responses

  1. David WB Turner sagt:

    In meiner Kindheit gehörten einige der Bücher von Ottfried Preußler zu den absoluten Highlights der damaligen Lektüre und auch heute noch machen Bücher wie „Hotzenplotz” großen Spass, den dafür denke ich ist man niemals zu alt.
    Irgendwann zu Beginn des Internetzeitalters habe ich auf einigen Seiten gestöbert um mehr über den Autor Ottfried Preußler zu erfahren und dabei stieß ich natürlich auch auf sein Werk „Krabat”. Irgendwie kam mir das ganze bekannt vor und ich erinnerte mich wieder das wir es in der Schule als Lektüre gelesen hatten, ich aber zu der Zeit wenig Interesse an schulischen Dingen hatte.
    So besorgte ich mir das Buch nochmals und habe es dann an zwei Tagen in mich hineingesogen. Das Buch zu beschreiben ist sehr schwer, aber ich lese seit über zwanzig Jahren sehr viel und muss zugeben das „Krabat” eines der besten Bücher ist die ich überhaupt gelesen habe.

    Der 1923 in Böhmen geborene Ottfried Preußler nimmt uns mit auf eine spannende und auch düstere Reise ins Wendland des 17.Jahrhunderts mit. Dort lebt der Waisenjunge Krabat der in seinen Träumen immer die Worte „Komm nach Schwarzkollm in die Mühle, es wird nicht dein Schaden sein” hört. Er macht sich auf den Weg dorthin und beginnt eine Lehre als Müller in der Mühle im Koselbruch. Dort aber gehen geheimnisvolle Dinge vor sich und Krabat wird von seinem Meister zusammen mit elf anderen Müllerburschen zum Zauberer ausgebildet. In dem Altgesellen Tonda findet Krabat seinen besten Freund der Ihm immer wieder hilft die schwere Lehrzeit zu bewältigen. In der Sylvesternacht aber stirbt Tonda plötzlich und kurz darauf ist schon ein neuer Lehrling da der Tondas Platz einnimmt. Krabat ahnt allmählich das hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht und kommt dem dunklen Geheimnis der Mühle im Koselbruch langsam auf die Spur.

    Viel mehr will ich an dieser Stelle über den Inhalt nicht verraten, den manche haben es nicht ganz begriffen das man in solchen Rezensionen nicht den gesamten Inhalt verraten sollte wie es hier schon geschehen ist.

    „Krabat” ist ein Buch das man nicht mehr aus der Hand legt und das den Leser fesselt wie nicht viele Bücher. Es gibt Stellen bei denen es einem eiskalt über den Rücken läuft, wie in der Sylvesternacht als Tonda die Hand auf Krabats Stirn legt und ihm wünscht das er gut ins neue Jahr hinüberkommen soll. Das Buch ist düster, spannend und an manchen Stellen auch gruselig.

    Das Buch wurde mehrfach mit dem Buchpreis des besten Buches in verschiedenen Ländern ausgezeichnet und gehört für mich zur Pflichtlektüre für alle Bücherwürmer.
    „Krabat” ist einfach geschrieben und macht bestimmt auch den kleinen Bücherfreunden Spass zu lesen. Ich will es an dieser Stelle nicht mit den Abenteueren von Harry Potter vergleichen zumal es von „Krabat” nur dies eine Buch gibt und das ist nicht allzulang, aber es ist ein Buch das einen süchtig macht und das man immer wieder lesen kann.

  2. Julie A Broad sagt:

    Dieses Buch von Preussler eigent sich fuer Kinder ab dem Alter 6 bis zum Alter von mindestens 13 oder aelter.
    Es ist die Geschichte des russischen Bauernjungen Wanja, der nach der Begegnung mit einem alten weisen Mann sieben Jahre lang auf der Ofenbank liegt und Getreide isst. Auch, wenn ihn die anderen verspotten, Wanja haelt aus, denn er weiss: Nur, wenn er tut, was der alte Mann ihm einst gebot, nur dann wird er eines Tages stark genug sein und die Zarentochter retten koennen.
    Nach sieben Jahren dann erhebt sich Wanja, stark und gross, mutig und ausdauernd, und macht sich auf eine lange Reise durch Steppen und ueber Berge. Es wird viele Abenteuer zu bestehen geben, bis er ans Ziel gelangt.

    Ein schmales Buechlein ist die Geschichte vom starken Wanja, und herrlich geeignet zum Vorlesen oder Selbst-Lesen, spannend, aber nicht zu gruselig, eine Geschichte von Mut zum Alleingang, von Durchhaltevermoegen, davon, dass der, den man am meisten verspottet, am Ende vielleicht der Groesste und Staerkste sein wird, der Gutmuetigste und Mutigste. Eine Geschichte von der Kraft des Glaubens an eine Sache und sich selbst. Ich habe das Buch als Kind sehr geliebt, meine Mutter hat mir abends immer ein weiteres Kapitel vorgelesen, und ich kann es daher nur von Herzen weiterempfehlen.

  3. Carmel Baird sagt:

    Südsachsen, im Land der Wenden, 17. Jahrhundert. Der Waisenjunge Krabat hört in den Rauhnächten immer wieder im Traum die Worte “Komm nach Schwarzkollm in die Mühle, es wird dein Schaden nicht sein”. Er fragt sich also zu dieser Mühle durch, und obwohl er bemerkt, dass die Einheimischen erschrocken auf seine Frage reagieren, verdingt er sich beim Müller als Lehrjunge. In der Mühle geht es nicht ganz mit rechten Dingen zu, das bemerkt er bald.

    Nach drei Monaten, am Karfreitag, beginnt seine Ausbildung in der schwarzen Magie, zusammen mit den elf anderen Müllerburschen. Der Altgeselle Tonda wird sein Freund und Beschützer.
    Doch in der Silvesternacht, im Zenit der Rauhnächte, stirbt Tonda plötzlich. Und keiner wagt’s, über ihn zu reden. Krabat will an Tondas Grab ein Vaterunser sprechen, doch auf Wendisch wollen die Worte ihm nicht einfallen, “und auf Deutsch erst recht nicht”. Noch anderes Beunruhigendes geschieht: Krabat wird schon nach einem Jahr Geselle, denn in der Mühle im Koselbruch zählt das erste Jahr für drei; und kurz darauf ist schon ein neuer Lehrling da und nimmt ausgerechnet Tondas Schlafstelle ein. Sogar Tondas Kleider passen dem Neuen.
    Krabat hält die Augen offen und bekommt allmählich heraus, wer sich tatsächlich hinter dem Meister und seinem Zauberbuch, dem Koraktor, verbirgt, und worin das dunkle Geheimnis der Mühle im Koselbruch besteht. Am Ende wagt er es, den Meister herauszufordern und die Freiheit für sich, seine Freundin und die anderen elf Gesellen zu verlangen. Kein einfaches Unterfangen, und wenn’s misslingt, wartet auf Krabat das ewige Verderben…

    In “Krabat” greift Preußler auf alte wendische (sorbische) und böhmische Märchen und Sagen zurück (Preußler stammt selbst aus Böhmen) und verwebt sie zu einer ganz eigenen, spannenden Geschichte, vielleicht zu einer seiner besten überhaupt. Die Geschichte beruht auf alten Teufels- und Hexenmythen, die eine Grundstruktur aus Angst und Grusel bilden, in die aber auch die ein oder andere Schelmengeschichte verwoben ist (z.B. die Geschichten vom Pumphutt). Tatsächlich geht es um Freundschaft und Liebe, um Treue, Weisheit und Mut.
    “Krabat” vereinigt Merkmale von Abenteuergeschichten und Märchen in sich; die Geschichte ist spannend, sprachlich und stilistisch gelungen und stimmig. Preußler setzt nicht auf Knalleffekte, sondern er lässt eine ganz eigenartige, mitunter gruslige Atmosphäre wirken — und nicht nur in dieser Hinsicht unterscheidet “Krabat” sich wohltuend von gewissen derzeit allgegenwärtigen Geschichten über Zauberlehrlinge, die den Leser oft nur durch immer neue, spektakuläre Wundertüten an sich binden können.
    Ein Kinderbuch freilich ist “Krabat” nicht, es scheint mir eher für Erwachsene und Jugendliche ab elf oder zwölf Jahren geeignet.

  4. Sanjay Kak sagt:

    Ein millionenfach verkaufter Roman sorgt für anhaltende Begeisterung beim jungen Publikum. Er erzählt die Geschichte eines Zauberlehrlings, der sich seiner Verantwortung stellen und gegen die Schwarze Magie zu Felde ziehen muss. Das klingt vertraut ‘ doch die Rede ist nicht von Harry Potter. Bereits 1971 veröffentlichte der deutsche Kinder- und Jugendbuchautor Otfried Preußler seinen Roman ‘Krabat’. Das folkloristische Märchen brachte ihm zahlreiche Preise ein, wurde bislang in 31 Sprachen übersetzt und hat sich als Schullektüre etabliert.
    ———————————–
    Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Sehr düster und spannend geschrieben.

  5. Howie Holben sagt:

    Dieses kleine Büchlein war für mich eine absolute Überraschung: Ich hatte meinem kleinen Neffen gerade über mehrere Tage hinweg den Räuber Hotzenplotz von Otfried Preußler vorgelesen, als meine Freundin dieses Buch auf einem Flohmarkt erstand. Wir suchten nämlich nach weiterem Lesestoff für den Kleinen, möglichst wieder von Preußler! Ich kam dann selbst ins Schmökern als ich feststellen wollte, diese Geschichte dem Kleinen, der nach dem Räuber Hotzenplotz ganz und gar verrückt gewesen war, wohl ebensogut gefallen würde, ob es vielleicht thematisch sogar angelehnt sei.

    Weit gefehlt – „Krabat” ist ein Märchen und eine Abenteuergeschichte, in der Preußler Elemente aus alten böhmischen Sagen und Volksmärchen zu etwas Neuem zusammenrührt. Das Buch ist unheimlich spannend und es läßt einem an manchen Stellen tatsächlich kalte Schauer den Rücken herunterlaufen, obwohl man noch nicht einmal genau weiß, warum! Ich fand es für ein Kleinkind vielleicht ein wenig zu anspruchsvoll und vielschichtig, aber für einen Erwachsenen absolut unterhaltsam und auch von einem gewissen literarischen Anspruch. Die Erzählung ist absolut packend und man liest das Buch in einem Rutsch durch, ohne aufhören zu können/wollen. Es erzählt die Geschichte von dem Waisenjungen Krabat, der als Lehrling in die unheimliche Schwarze Mühle am Koselbruch aufgenommen wird, aus der es kein Entrinnen gibt. Die Mühle scheint von einem dunklen Geheimnis heimgesucht zu sein, und jedes Jahr kommt einer der Lehrlinge auf rätselhafte Weise ums Leben. Nebenbei werden die Lehrlinge in der Kunst der Magie unterwiesen. Krabat nimmt sich vor, aus dem Teufelskreis auszubrechen …

    Ich kann jedem nur empfehlen, diesem großen deutschsprachigen Autor eine Chance zu geben und es mit diesem Buch zu versuchen. Eine tolle Geschichte!!! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

  6. Jane Joyner sagt:


    Es war unsere Klassenlektüre,
    meiner freundin und mir hat das Buch zwar gut gefallen,aber daher wir eine 7.Klasse sind war es ein bisschen langweiliger für uns!!Deswegen würden wir dieses Buch weiter empfehlen,aber wir denken eher das es für niedrigere Klassenstufen besser wäre als für eine 7.Klasse!!Otfried Preußler hat das Buch gut geschreiben,aber er hätten den schluss noch spannender und ausführlicher schreiben können!!Wir können das zwar nicht mehr änden,aber so im großen und ganzen hat Otfried Preußler das Buch sehr gut verfasst!!Daher empfehlen wir das Buch gern weiter aber wir würden es eher für eine
    4.-6.Jahrgangstufen weiter geben!Denn für höhere Klassen wird es dann schon eher ein bisschen langweilig!Mit freundlichen Grüßen Kathrin Rüll und Julia Behringer aus der Klasse 7c an der Oskar-Sembach-Realschule in Lauf an der Pegnitz

  7. Dan Bimrose sagt:

    Die Geschichte Otfried Preußlers, die dieser aus Elementen russischer Vorlagen zusammengewebt hat, hat Ingeborg Tröndle auf sehr angenehme Weise für den Funk bearbeitet. In sechs Teilen darf man die Geschichte des einfachen Bauernsohnes Wanja, der sieben Jahre still auf einem Ofen lag, um die Kraft zu sammeln, die er für künftige Abenteuer braucht, miterleben.
    Allein die ersten beiden Teile (bzw. die Inhalten der ersten CD) drehen sich nur um diesen Zeitraum, in dem sich Wanja immer wieder gegen seine Brüder durchsetzen muss, die ihm das faule Leben austreiben wollen.

    Ins wahre Abenteuerleben steigt man erst bei Folge drei – bzw. der zweiten CD ein. Da gibt es dann aber allerhand zu erleben. Viele kleinere, aber spannende Episoden sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung.

    Die Sprecher sind weitestgehend sehr gut besetzt. Insbesondere Rosemarie Fendel als Erzählerin und Andreas Pietschmann als Wanja liefern eine sehr, sehr gute Performance ab. Sie heben sich damit vom übrigen Set ab, das allerdings auch in der einen oder anderen Nebenrolle ein wenig – für ein Radiohörspiel etwas untypisch – schwächelt.

    Die musikalische Ausgestaltung und die Geräuschkulisse passt thematisch perfekt und zeichnet plausible Bilder. So ergibt sich eine sehr runde Produktion, an der sicherlich nicht nur Kinder ihren Spaß haben dürften.

    “Die Abenteuer des starken Wanja” sind ein empfehlenswertes Abenteuer für jedes Ohr, das originelle und spannende Geschichten zu schätzen weiß.

  8. Duncan Sequeira sagt:

    Als Kind wurde mir dieses Buch in der Schule vorgelesen. Ich habe diese Vorlesezeiten geliebt – man konnte sich so gut in die spannende Geschichte mit hineindenken, sich jedesmal fragen, wie es wohl jetzt noch weitergehenkönnte. Das Buch ist natürlich auch zum Selberlesen geeignet, jedoch würde ich es wärmstens als Vorlesebuch empfehlen. Wanja lebt im Rußland zur Zarenzeit mit seiner Familie in einem kleinen Dorf in Rußland. Seine Brüder necken ihn den ganzen Tag, weil er so faul ist. Nur die Tante verteidigt ihn, sie ahnt, daß mehr in ihm steckt. Als er beim Holzholen im Wald einschläft, erscheint ihm ein alter Mann, der ihm sagt, er könne Zar werden, wenn er sich sieben Jahre lang mit Sieben Schafspelzen auf den Ofen legte, nur Sonnenblumenkerne äße und mit niemandem redete. Wanja glaubt ihm und tut all dies. Wenn die Tante nicht wäre, wären die Brüder jetzt wahrscheinlich wirklich nicht mehr zu ertragen gewesen. An dem Tag, an dem er es schafft, das Dach des Hauses so weit anzuheben, daß er die Sterne sehen kann, verläßt er sein Heimatdorf. Er weiß den Weg nicht, deshalb wirft er an jeder Kreuzung ein Dreikopekenstück, daß er sonst am Hals trägt. Dieses soll ihm den Weg weisen. Welch Glück, daß Wanja in den sieben Jahren auf dem Ofen so stark geworden ist. Er kann seine Kraft – aber auch seinen Verstand – gut gebrauchen, um unterwegs viele Gefahrensituationen zu bestehen, z.B. einer Hexe wieder zu entkommen, aber auch, um anderen zu helfen. In so mancher Situation fragt sich der Leser, ob Wanja noch lebend an sein Ziel gelangen wird.

    Ein wahres Leseabenteuer, sehr bildhaft und spannend geschrieben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

  9. Cooper Jones sagt:

    Das Buch ist eigentlich ganz spannend, nur die Namen sind ein bischen lang und klingen komisch. Das Buch ist ein bischen kurz, vorallem das Ende, trotzdem ist es schön und die Idee mit den Neujahrsnächten ist eigentlich am besten. Viel Spaß beim Lesen!
    Johanna, Marcel& Thomas (Klasse 7d, Oskar-Sembach-Realschule Lauf)

  10. James H Hunt sagt:

    Den Wanja kenne ich schon aus Kindertagen. Jetzt habe ich ihn für mich neu entdeckt und war von der Sprache und auch den Illustrationen wirklich aufs Neue angetan.

  11. T Godfrey sagt:

    Eine Geschichte vom Müllerlehrling Krabat, der auf einer seltsamen Mühle sein Handwerk lernt, und mit der Zeit sehr viel über das Älterwerden, über Verrat und Kameradschaft erfährt, die Zauberei erlernt und erleidet, gehört zu den Büchern, die mich im Leben bisher am meisten berührt haben. Dürfte ich auf eine einsame Insel nur 10 Bücher mitnehmen, wäre Krabat dabei!

  12. Alden Smith sagt:

    Krabat ist natürlich ein Klassiker für die Klassenlektüre im Fach Deutsch (Unterstufe). Da braucht es nicht viele Worte.
    Aber geben Sie bitte Acht: Die Großdruckausgabe enthält die alte Rechtschreibung, was hier für den Abzug eines Sterns sorgt.
    Wer also auf eine Rechtschreibsequenz während der Lektüre verzichten will, sollte lieber zur zwar etwas teureren aber ohnehin besser geeigneten Schulausgabe mit Materialien greifen.

  13. Kenneth Robert sagt:

    Das Buch „Krabat“ handelt von einem Jungen, der auf einer Mühle das Zaubern lernt. Mit der Zeit kommt er jedoch hinter die finsteren Geheimnisse, die die Mühle und ihr Meister bergen…
    Der Roman ist sehr aufwendig und detailreich, manchmal aber sehr langweilig geschrieben. Man merkt deutlich, dass die Geschichte schon ca.30 Jahre alt ist und in Sachsen spielt, da es zahlreiche Fremdwörter gibt.
    Otfried Preußler hat sehr gut recherchiert, er lockert die Geschichte mit vielen Randthemen auf, die aber nicht immer interessant sind.
    Der Mittlere Teil ist nicht sehr spannend, dafür gelingt dem Leser aber ein schneller Einstieg ins Geschehen, ohne langatmigen Anfang.
    Alles in allem ist das Buch gut verfasst und sollte deshalb in keinem Bücherregal fehlen!

  14. Melissa Galt sagt:

    “Die Abenteuer des starken Wanja” ist eine liebenswerte, spannende und humorvolle Erzählung, die voller origineller Ideen steckt und von einem tollen und charismatischen Helden, der Abenteuer bestehen muss, um sein Ziel zu erreichen, handelt.

    Otfried Preußler erzählt das ganze Buch über in einer erfrischenden und grandiosen Sprache die fantastische und einzigartige Geschichte vom faulen Wanja, der später zu einem gefeierten Zar werden soll.

    Als der Bauernsohn Wanja, der im ganzen Land für seinen Ruf als Faulenzer bekannt ist, im Wald einen blinden alten Mann trifft, der ihm erzählt, dass auf Wanja eine Zarenkrone wartet, wenn Wanja sieben Jahre mit sieben Schafspelzen auf einem Backofen verbringt ohne mit jemandem zureden und nur Sonnenblumenkerne zuessen, ist er erst mal ziemlich ungläubig, da er es für sehr unwahrscheinlich hält, dass ein Träumer wie er, dessen Lieblingsbeschäftigungen schlafen und essen sind, jemals so große Verantwortung übernehmen kann. Trotzdem befolgt Wanja den Rat des Blinden und verschanzt sich nach Anweisung mit sieben Schafspelzen, sieben Sonnenblumenkernesäcken (für jedes Jahr auf dem Ofen einen) und ohne mit jemandem ein Wort zu wechseln auf dem Backofen seines Tantchens, um für seine späteren Aufgaben Kraft zu tanken. Weil seine beiden eifersüchtigen Brüder, die selbst vor keiner Arbeit zurück scheuen und die sich aus nicht unverständlichen Gründen ungerecht behandelt fühlen, ihn unbedingt vom Backofen runterholen wollen, werden Wanja seine Ruhe und Gelassenheit auf jeden Fall zu nutzen sein. Wanja wird von Jahr zu Jahr kräftiger, und am Ende seiner Probezeit ist er längst nicht mehr der faule Wanja, sondern zum starken Wanja herangewachsen.
    Voller Tatendrang zieht er ins ferne Land hinaus, um seine Zarenkrone entgegenzunehmen.
    Auf seinem Weg erlebt er viele Abeneuer und bietet seine Hilfe an wo er kann.

    Das Buch ist z.T sehr berührend, aber auch manchmal zum Umfallen komisch, besonders das Kapitel, in denen der starke Wanja seinen Gefährten Mischa Holzbein, der ein kleines “Kunststück” auf Lager hat, zum ersten Mal trifft, ist super lustig und sehr amüsant, besonders, wenn man sich das Ganze bildlich vorstellt. :-)

    Die Hauptperson Wanja ist richtig nett und sympathisch und man fiebert mit ihm mit, dass er alle Aufgaben besteht, dass Böse besiegt, die Zarentochter heiratet und es rechtzeitig schafft die Zarenkrone entgegenzunehmen.
    Außerdem gibt es noch eine Moral, am Ende einige Überraschungen und einpaar gekonnte Zeichnungen, die das wichtigste darstellen.
    Einzig hat mich an dem Buch gestört, dass offen bleibt, was am Ende mit Wanjas Familie passiert ist, aber das kann man locker verschmerzen!

    Alles in Allem ist das Märchen “Die Abenteuer des starken Wanja” eine amüsante Geschichte, die einen mitreißt und bei der einem beim Lesen einfach nicht langweilig werden kann!! ;-)

  15. Kevin Woodward sagt:

    Als Kind wurde mir dieses Buch in der Schule vorgelesen. Ich habe diese Vorlesezeiten geliebt – man konnte sich so gut in die spannende Geschichte mit hineindenken, sich jedesmal fragen, wie es wohl jetzt noch weitergehenkönnte. Das Buch ist natürlich auch zum Selberlesen geeignet, jedoch würde ich es wärmstens als Vorlesebuch empfehlen. Wanja lebt im Rußland zur Zarenzeit mit seiner Familie in einem kleinen Dorf in Rußland. Seine Brüder necken ihn den ganzen Tag, weil er so faul ist. Nur die Tante verteidigt ihn, sie ahnt, daß mehr in ihm steckt. Als er beim Holzholen im Wald einschläft, erscheint ihm ein alter Mann, der ihm sagt, er könne Zar werden, wenn er sich sieben Jahre lang mit Sieben Schafspelzen auf den Ofen legte, nur Sonnenblumenkerne äße und mit niemandem redete. Wanja glaubt ihm und tut all dies. Wenn die Tante nicht wäre, wären die Brüder jetzt wahrscheinlich wirklich nicht mehr zu ertragen gewesen. An dem Tag, an dem er es schafft, das Dach des Hauses so weit anzuheben, daß er die Sterne sehen kann, verläßt er sein Heimatdorf. Er weiß den Weg nicht, deshalb wirft er an jeder Kreuzung ein Dreikopekenstück, daß er sonst am Hals trägt. Dieses soll ihm den Weg weisen. Welch Glück, daß Wanja in den sieben Jahren auf dem Ofen so stark geworden ist. Er kann seine Kraft – aber auch seinen Verstand – gut gebrauchen, um unterwegs viele Gefahrensituationen zu bestehen, z.B. einer Hexe wieder zu entkommen, aber auch, um anderen zu helfen. In so mancher Situation fragt sich der Leser, ob Wanja noch lebend an sein Ziel gelangen wird.

    Ein wahres Leseabenteuer, sehr bildhaft und spannend geschrieben. <font size=”-1″ face=”geneva, arial, helvetica”>(Dies ist eine <b>Amazon.de an der Uni</b>-Studentenrezension.)</font>

  16. Mark N. Preston sagt:

    Obwohl ich schon eine 23jährige Studentin bin, habe ich erst jetzt Krabat zum ersten Mal gelesen und war von der ersten Seite an gefesselt. Dieses Buch ist wirklich nicht nur für Kinder. Die beschriebenen Charaktere, allen voran Krabat, Tonda und Juro sind einem sofort sympathisch. Das Buch bietet eine faszinierende Mischung aus Horror, Mystery, Humor und Liebesgeschichte, da sich in jedem Kapitel etwas neues Geheimnisvolles ereignet. Bis zur letzten Seite ist man gespannt, was wohl als nächstes passiert. Harry Potter ist dagegen ein Schlumpf, der hervorragend in die heutige Pokemon-Kultur paßt.

  17. Chris Weber sagt:

    Wir finden das Buch mittelmäßig, denn es könnte etwas ausführlicher geschrieben sein. Über die Kantorka erfährt man sehr wenig, obwohl sie die Hauptrolle spiet.Die Namen sind etwas eigenartig und unübersichtlich. Aber an sich ist das Buch eine gute 3 !!
    Marion und Jessica (Realschule-Lauf)

  18. Clive Dentler sagt:

    Das einzige mir bekannte Buch von Ottfied Preußler, welches als Zielgruppe nicht Kinder, sondern eher Jugendliche und Erwachsene hat.
    Die Gestalt des Krabat stammt aus einer sorbischen Legende, auch der Schriftsteller Jurij Brezan hat sich diesem Material gewidmet – der tat dies auf eine derart anspruchsvolle Art, dass sein Buch Krabat, oder die Verwandlung der Welt, eigentlich nur Menschen zu empfehlen ist, die sich eben in einer extrem geruhsamen Lebensphase befinden.
    Preußers Story dagegen ist übersichtlich, klar, sehr emotional, spannend,auch ein wenig unheimlich, phantastisch und sprachlich schön.
    Es geht um einen Betteljungen, der auf der Suche nach einem Ort zum überleben in eine verzauberte Mühle gerät, und nur einen Tag im Jahr in der Gestalt eines Raben Ausgang bekommt. Er entdeckt dabei die Liebe, und diese ist die einzige Kraft, die ihn erlösen kann.

  19. Mallory Kramer sagt:

    Das Buch war eigentlich ganz gut, doch es gab manche Kapitel, die man etwas verbessern könnte. Das Ende sollte mehr Spannung enthalten und es könnten mehr Sachen aufgeklärt werden. Das Buch war allgemein etwas kurz gefasst, man hätte mehr über die Hauptpersonen schreiben müssen.
    Gruß: Jacqueline und Dominik
    Oskar-Sembach Realschule Lauf
    7D

  20. Cherryl Hanson-Simpson sagt:

    Die Geschichte von Krabat und seinen Abenteuern im Koselbruch lässt mich seit meiner Kindheit nicht mehr los. Ich weiß gar nicht wie oft ich diese Geschichte schon gelesen, bzw. gehört habe – sie zieht mich einfach immer wieder magisch in ihren Bann. Oft habe ich mich gefragt, was wohl das besondere an diesem Roman ist. Zu einer endgültigen Lösung bin ich jedoch nicht gelangt.
    Nur soviel sei gesagt: Dieses Buch lädt jeden ein, sein Geheimnis zu ergründen und dabei ein wenig den Alltag zu vergessen.
    Ein Spitzenbuch !!!!

  21. James W Smith sagt:

    Schon als Kind waren seine Märchen, meine Lieblingsmärchen (Die kleine Hexe, Räuber Hotzenplotz…). Jetzt erst entdeckte ich, dass auch dieses Märchen von ihm ist UND bin begeistert beim erneuten lesen. Es ist einfach ganz toll geschrieben. So schön bilderreich, dass ich sofort alles vor mir sehe. Kein typisches Kindermärchen in “kindischer” Sprache. Auch wundervoll zum vorlesen. Die Moral gibts nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern definiert man sich selbst. Auch die Strafen für die Bösen sind nicht so blutig/heftig wie bei den Gebrüdern Grimm, hier bestrafen sich die Bösen so gut wie selbst – verschwinden einfach o.ä..

    Spannend – bei jedem Kapitel fragte ich mich: wie wird er da wohl rauskommen? Hier die Zusammenfassung, natürlich ohne die Pointen zu verraten.

    Wanja erhält Besuch von einem Blinden, der ihm sagt, dass wenn er 7 Jahre stumm auf dem Backofen bleibt, stark genug sein wird um Zar zu werden. Seine Brüder finden das natürlich nicht so toll, dass sie jetzt alles alleine machen müssen und sind irgendwann so wütend, dass sie sogar das Haus anzünden wollen um Wanja vom Ofen herunterzubekommen… Wanja zieht nach den 7 Jahren in die Welt um einen bestimmten Ort zu suchen und besteht allerhand Prüfungen. Er hilft Armen und Schwachen bei der Arbeit, kämpft mit Räubern, Hexen und Bösewichten und findet die Zarenrüstung, die wichtig ist um überhaupt Zar werden zu können.

    Hier ein Auszug: …beim drittenmal kam die Hexe auf ihrem Ofen herangeprecht, unter Blitz und Donner: krummnasig, schiefmäulig, klapperdürr wie ein Totengerippe, mit fliegenden Röcken und wirr um den Schädel flatterndem Haar. Der Ofen lief auf vier stämmigen nackten Hühnerbeinen mit langen Krallen. Die Hexe hockte darauf wie ein Reiter auf seinem Gaul…Bei jedem Satz, den der Ofen machte, klapperten ihr die Knochen im Leib; das hörte sich an, als schüttle man einen Sack Nüsse…

  22. Douglas Hoover sagt:

    Das Buch ist eigentlich ganz spannend, nur die Namen sind unübersichtlich und klingen komisch. Das Buch ist ein bisschen kurz, vorallem das Ende, trotzdem ist es schön und die Idee mit den Neujahrsnächten ist am besten. Viel Spaß beim Lesen! (Johanna, Marcel & Thomas, Klasse 7d, Oskar-Sembach-Realschule Lauf a. d. Peg.)

  23. Jeanna Gabellini sagt:

    Wir finden das Buch mittelmäßig, denn es könnte etwas ausführlicher geschriebensein.Über die Kantorka erfährt man sehr wenig, obwohl sie die Hauptrolle spielt. Die Namen sind erwas eigenartig und unübersichtlich. Aber an sich ist das Buch eine GUTE 3.
    Marion & Jessica (Oskar-Sembach Realschule-Lauf; Klasse 7D)

  24. Robert Beesseli sagt:

    Der russische Bauer Wassili Grigorewitsch hat drei Söhne. Grischa und Sascha sind fleißig und wohlgeraten. Sie sind sein ganzer Stolz. Sorgen macht ihm nur Wanja, sein dritter und jüngster Sohn. Der Siebzehnjährige wird von allen nur der faule Wanja genannt. Er liegt lieber in der Sonne als zu arbeiten. Er achtet darauf, nicht in Schweiß zu kommen und keinerlei harte Arbeit zu tun. Eines Tages bittet ihn Tante Akulina, die seit dem Tod der Bäuerin den Haushalt führt, Birkenreiser für einen neuen Besen im nahen Wald zu holen.
    Sie versorgt Wanja mit Eiern, Pfannkuchen, Schafskäse und Bier und schickt ihn fort. Wanja aber legt sich in die Sonne und will sich erst eine Weile ausruhen, ehe er die Reiser sammelt.
    Da sieht er einen blinden, alten Mann durch den Wald auf sich zukommen. Und was ihm der Mann eröffnet, ist so fantastisch, dass Wanja lachen muss. Seine Bestimmung sei es, Zar zu werden. Er, der faule Wanja und Herrscher über ein riesiges Reich, dass hinter den weißen Bergen liegt. Aber der Alte spricht so voller Überzeugung, dass Wanja sich doch anhört, was er zu sagen hat.
    Sieben Jahre soll Wanja in der Stube auf dem Ofen liegen. Niemals heruntersteigen, kein Wort mehr reden und nur noch Sonnenblumenkerne essen. Nach jedem Jahr soll er versuchen, das Dach des Hauses anzuheben. Wenn ihm dies endlich gelingt, soll er, nun der “starke Wanja”, sich auf die lange Reise machen, die ihn in viele Abenteuer verwickeln und in Lebensgefahr bringen wird und an deren Ende er Zar werden wird. Wanja glaubt dem alten Mann und liegt fortan nur noch faul auf dem Ofen und knackt Sonnenblumenkerne. Oft würde er seiner Tante, dem Vater oder den Brüdern liebend gern erklären, warum er dies auf sich nimmt, doch das hat ihm der alte Mann strengstens verboten. Die Brüder aber sind schlecht auf Wanja zu sprechen, sie müssen nun die ganze Arbeit alleine tun.
    Endlich sind sie es leid, vom ganzen Dorf verspottet zu werden und beschließen, das Haus in Brand zu setzen und Wanja – koste es auch ihr Vaterhaus – vom Ofen zu vertreiben.

    Das 1981 erschienene Kinderbuch von Otfried Preußler “Die Abenteuer des starken Wanja” ist eine Adaptation eines alten russischen Volksmärchens. Er verdichtet das ausufernde und in vielen Varianten vorkommende Märchen und russische Volkssage zu einem wundervollen Abenteuer. Für den Leser herkömmlicher Abenteuergeschichten mutet die Geschichte zunächst ein wenig seltsam an. Ein Mensch liegt sieben Jahre auf einem Ofen, isst nur Sonnenblumenkerne und wird dabei stärker und stärker bis er das Dach der Hütte anheben kann. Auch einige Elemente der Geschichte wie der fürchterliche Och, der mit Hühnerbeinen versehene Ofen der Hexe oder der steinerne Ritter Eisensohn sind ungewohnt. Doch die einfache, sachliche Sprache Preußlers, seine Fabulierlust und sein Humor reißen jeden Leser mit.
    Die sehr gradlinig erzählte Geschichte besticht durch Motive wie Menschlichkeit, die Charakterstärke der Handelnden, Freundschaft und Treue. Preußler schreckt aber auch nicht vor sehr direkten, grausam anmutenden Strafen für die Unholde zurück. Es geht teils sehr spannend zu und auch ältere Kinder und Jugendliche, sogar Erwachsene, werden ihren Spaß an diesem Abenteuer haben.
    Die wunderschöne Zeichnung auf dem Einband des Buches ist von Herbert Holzing. Sie gibt stimmungsvoll eine der entscheidenden Szenen des Buches wieder. Leider aber ist es die einzige schöne Zeichnung des Buches. Die restlichen, wahllos über das Buch verteilten Illustrationen sind sehr schludrig gezeichnet und wenig gelungen. Sie werden schnell überblättert und ohne Ausnahme von den meist jüngeren Lesern missachtet. Personen sind mit wenigen, kratzigen Strichen über die vorher gekritzelten Landschaften und Hintergründe gezeichnet, keines der Bilder erreicht das Niveau der Einband-Illustration.

    Das Fazit lautete mit einem Wort ausgedrückt: wunderschön. Wären nicht die nichtssagenden Bilder, das Buch hätte Bestnoten verdient. Leider ist das Ende der Geschichte nach wenigen Stunden erreicht und etwas enttäuschend. Denn einige wenige Sätze wären zum Schluss hin wichtig gewesen. Sätze über Wanjas Brüder, seine Tante, seinen Vater, die vielen Menschen, denen er auf seiner Reise begegnete.

    Stefan Erlemann

  25. Sayed Islam sagt:

    “Krabat” ist eigentlich recht spannend geschrieben.
    Manche stellenm jedoch haben uns überhaupt nicht gefallen haben. Zum Beispiel haben wir viel zu wenig über wichtige Personen erfahren. Der Schluss war auch zu kurz und der Autor hat viel zu viele einzelne Begebenheiten im Buch viel zu genau erklärt. Was passiert mit der Kantorka und mit Krabat nach dem der Meister gestorben war? Auf diese Frage weiß keiner eine Antwort.
    Natürlich ist das Buch nicht völlig “Dumm”, sondern es gibt auch noch Dinge im Buch die uns sehr gut gefallen haben! Das das Buch in einzelne Jahre aufgeteilt ist hat uns zum Beispiel gefallen, oder das auch Böse Figuren im Buch mal Gewinne erzielen.
    Otfried Preusler hat sich sehr schöne Dinge einfallen lassen die dem Buch noch mehr Schwun geben.
    Trotz den kleinen Mangelheiten, die uns gefehlt haben, ist das Buch sehr empfehlendswert und es macht auf jeden Fall Spaß es zu lesen!!!

    Rezension von: Max M., Sergej K. und Michael B.

  26. Al Singleton sagt:

    Wer dieses buch einmal anfängt kommt nicht mehr
    davon los. Der kleine waisenjunge krabat wird durch komische träume in die mühle im koselbruch gelockt. Dort wird er zum Müllerlehrling doch schon sehr bald wird klar das es mehr mit dieser mühle auf sich hat.kein Potter kann dem das
    wasser reichen.!!.

  27. Darryl Power sagt:

    Preußler hat hier die russischen Märchenmotiven zugrunde liegenden Abenteuer des starken Wanja niedergeschrieben. In drei Teilen beschreibt er Entwicklung, Abenteuer und Heldentum des Protagonisten Wanja. Dieser wird von einem geheimnisvollen Fremden gebeten, sieben Jahre auf einem Backofen zu verbringen, um Kräfte für bevorstehende Abenteuer zu gewinnen, denn ihm sei die Zarenkrone bestimmt…

    Preußler, er aus dem Isargebirge stammt, gelingt es hier in für mich meisterhafter Art und Weise, märchenhafte Mythen und Abenteuer für den deutschen Leser “lebendig” zu machen. Völlig unbekannte Gestalten, wie die Figur des “bösen Och” oder der schrecklichen Baba-Yaga, werden hier zu neuem Leben erweckt. Auch die Entwicklung des Titelhelden vom jugendlichen unbekümmerten Faulenzer bis zum verantwortungsbewußten Zar wird hier plastisch und eindrucksvoll erzählt. Mir ging es so: wie später in seinem für mich unvergleichlichen “Krabat” gelingt es Preußler hier, Mythen, Märchen und sagenhafte Stoffe spannend nachzuerzählen und die Figuren glaubhaft mit ihren Stärken und Schwächen darzustellen. Bis heute haben die “Abenteuer des starken Wanja” für mich nichts an Faszination verloren. Zum 80. Geburtstag des Autors am 23. Oktober 2003 kann ich nur sagen: Glückwunsch, Otfried Preußler zu diesem und seinen anderen hervorragenden Werken, die die deutsche Kinder- und Jugendliteratur bereichert haben.

  28. Kely Devon sagt:

    Das Buch habe ich zum ersten Mal im zarten Alter von 14 Jahren gelesen. Besser gesagt: verschlungen. Die kleine, große Welt der Lausitz, wo das Wünschen nicht gerade geholfen hat, die brutale, nichts verzeihende Magie, haben es dem damaligen Jungen so richtig zugesetzt. Trotzdem konnte ich es nicht lassen, das Buch immer und immer wieder zu lesen. Diese albtraumhafte, düstere Stimmung war einzigartig und einmalig, mit nichts vergleichbar.

    Nach so vielen Jahren schaue ich rein und stelle fest, dass alles noch da ist. Der Müller kann immer noch erschrecken, die schüchterne Liebesgeschichte erscheint immer noch zerbrechlich, die Toten in der Mühle sterben genauso sinnlos wie damals, die Diktatur hat nichts an ihrem Schrecken verloren. Die Harry-Potter-Schule kommt einem im Vergleich wie ein Pfadfinderverein vor.

    Empfehlung für alle, die das Kind in sich noch nicht erdrosselt haben.

  29. Eva Gregory sagt:

    Es ist interessant, dass das Buch als Schullektüre so gepriesen wird, denn ich halte es für Kinder im Schulalter nicht sehr geeignet, da es auf sie etwas langweilig wirkt (wie auch in einigen Rezessionen ersichtlich ist). Vielmehr spricht das Buch Erwachsene an, die auch zwischen den Zeilen lesen wollen.

    “Krabat” liefert neben einer Menge Sozialkritik auch eine ausgesprochen interessante Handlung. Schauplatz ist eine unheimliche Mühle, in welcher die Lehrlinge nicht nur ihr Handwerk lernen, sondern auch Schwarze Magie. Krabat, ein Waisenjunge, wird von einer Stimme zur Mühle gerufen und beginnt eine Lehre bei dem seltsamen Müller und seinen elf Gesellen. Der Beginn seiner Lehre wird für Krabat zur Bewährungsprobe, in der er die schwierigsten Aufgaben allein bewältigen soll. Lediglich Tonda, der älteste der Gesellen und zugleich ein gebrochener junger Mann, kümmert sich brüderlich um den Jungen und erleichtert ihm die Arbeit mit einigen magischen Tricks. Er wird zu Krabats Bezugsperson und bestem Freund. Umso härter trifft es den Jungen als Tonda in der Silvesternacht unter mysteriösen Umständen stirbt. Er findet heraus, dass Tonda ein Geheimnis hatte, dessen Lösung Krabats Erlösung darstellen wird.

    Tonda taucht im Laufe des Buches noch einige Male in Krabats Träumen auf und gibt ihm wichtige, jedoch zunächst unverständliche Ratschläge. Mit dem Ziel Tondas Tod zu rächen beginnt Krabat einen gefährlichen Wettstreit mit seinem Meister, den er aber nur dank eines geheimnisvollen jungen Mädchens gewinnen kann, deren Magie weit größer ist als die Macht des Teufels.

    Ein großartiges und einzigartiges Buch, das man als Erwachsener sicher noch mehr schätzt als während der Schulzeit.

  30. Ken Donaldson sagt:

    Ich fing anfangs recht skeptisch an zu lesen, da mir das Buch eher als reines Kinderbuch bekannt war. Doch mittlerweile bin ich vom Gegenteil überzeugt:das Buch “Krabat” von Ottfried Preußler, der zuvor schon mehrere bekannte Kinder- und Jugendbücher schrieb, ist für Leser in jedem Alter geeignet.
    In dem Buch wird immerzu spannend und mitreißend die Geschichte des Weisenjungens Krabat beschrieben. Durch von einem Traum geweckte Neugierde gelangt er in eine geheimnisvolle Mühle. Dort soll er als Lehrling zum Müller ausgebildet werden. Die anfänglichen Strapazen übersteht er nur mit der Hilfe von Tonda, der älteste Lehrling der Mühle. Doch ist die Mühle , wie Krabat bald feststellen wird,ganz und gar nicht gewöhnlich: den Lehrlingen wird von dem unheimlichen Meister auch die schwarze Magie beigebracht, die sogennanten “geheimen Künste”. Als jedoch Tonda in der Silvesternacht plötzlich auf unerklärliche Weise stirbt entschließt sich Krabat sich für ihn beim Meister zu rächen und flieht. Nur durch die Kraft der Liebe schafft Krabat es die dunklen Mächte des Meisters zu besiegen.
    Hat man sich einmal in die sich teilweise recht ziehende Sprache des Autors eingelesen, kann man das Buch kaum noch zur Seite legen. Die misteriösen Geschehnisse regen auch im Nachhinein noch zum Nachdenken an.

  31. Merrill Cooper sagt:

    Ich kenne dieses Buch noch aus meiner Schulzeit. Wie haben wir es geliebt, wenn gebastelt wurde und unsere Lehrerin uns aus diesem Buch vorgelesen hat. Ich bin jetzt knapp 20 und muss sagen, daß mich das Buch noch immer fasziniert. Für jeden Fantasy und Abenteuerbuch Fan, der auch einem schönen Märchen nicht abgeneigt ist ein Pflichtbuch. Das neben Krabat vielleicht beste Buch von Ottfried Preußler!

  32. Gregory Burrus sagt:

    In diesem Buch geht es um einen 14-jährigen Waisenjungen namens Krabat. Krabat kommt durch seltsame Träume auf die Mühle im koselbruch und wird dort Lehrling. Für Krabat, die Mühlburschen und dem Meister beginnen 3 spannende Jahre voller Magie und Zauber .
    Ich habe diesem Buch keine 5 Sterne gegeben, weil Otfried Preußler manche dinge die in dem Buch passieren nicht genau erklärt. Doch durch die vielen spannenden und schaurigen Wörter,
    fesselt das Buch an sich!!!

  33. Thomas Gajdjis sagt:

    Es ist dies die Geschichte des starken Wanja, eines etwas faulen und sehr durchschnittlichen russischen Bauernburschen, der nach einer Weissagung sieben Jahre auf einem Ofen geschlafen hat und dadurch so viele Kräfte gesammelt hat, dass er so viele Prüfungen und Abenteuer bestehen kann, dass er die Krone eines Zarenreichs erringt und die Liebe der schönen Wassilissa.
    Das absolute Highlight dieser Otfried Preußler Geschichte war nicht das Buch (erstmals veröffentlicht 1968) sondern eine dreiteilige Fernseh-Puppenreihe des deutschen Südwestfunks, die Ende der 1960er / Anfang der 1970er Jahre mehrmals ausgestrahlt wurde. Dieser Film, produziert vom Marionettenstudio Prof. Albrecht Rosa, war von unglaublicher Magie und einfacher erzählerischer Stärke und hat die damalige Kindergeneration verzaubert. Leider kann man ihn heute weder auf DVD kaufen, noch steht eine Wiederausstrahlung auf den Sendeplänen.
    In Ermangelung dieses Films greift man also zu einem Hörspiel.
    Um es gleich vorweg zu nehmen: Das Hörspiel ist zwar solide gemacht, erreicht aber bei weitem nicht den Zauber des Films. Die Tonabmischung dieser vorliegenden Deutschen Grammophon Produktion (entstanden 1973) ist äußerst mittel. Im ersten Teil sind nicht alle Sprecherstimmen gleich präsent, einige scheinen weiter weg vom Mikrofon zu sitzen. Das ergibt Anstrengung beim Zuhören. Am besten ist Lina Carstens als altes Tantchen Akulina. Die drei Bauernsöhne Wanja (Volker Lechtenbrink), Grischa (Thomas Piper) und Sascha (Volker Bohnet) klingen viel zu alt – eher wie Männer mittleren Alters und nicht wie jugendliche Tunichtgute. Dadurch geht viel Charme verloren. Auch die Dramaturgie ist relativ behäbig. Es zieht sich, bis sich Wanja vom Ofen erhebt. Besonders nervend: Die Spottgesänge der Dorfjugend. Schrill, zäh, unmelodiös und mit völliger Bremswirkung auf das Voranschreiten der Erzählung. Im zweiten Teil, wo es um die Lanze, die Hexe Baba Jaga, Wassilissa und die Rüstung geht, wird es etwas flotter. Auch Volker Lechtenbrinks Stimme für Wanja gewinnt an jugendlicher Ausdruckskraft.
    Kurz und gut: “In der Not frisst der Teufel Fliegen” – so lange es keine DVD mit dem Film gibt, müssen Kinder mit diesem angestaubten Hörspielabklatsch vorlieb nehmen.

  34. Damon Jennings sagt:

    Wir finden das Buch mittelmäßig, denn es könnte etwas ausführlicher geschrieben sein. Über die Kantorka erfährt man sehr wenig, obwohl sie die Hauptrolle spielt. Die Namen sind etwas eigenartig und unübersichtlich. Aber an sich ist das Buch eine gute 3!!

  35. V. Bryant sagt:

    Ich habe die Geschichte 1978 als 9jährige das erstemal im Kinderprogramm gesehen und konnte sie nicht mehr vergessen. Öfters habe ich noch im Laufe meines Lebens an das Märchen gedacht. Dieses Jahr hatte ich das Glück – ich lag krank im Bett – dieses im Fernsehen wieder zusehen. Das Märchen hat mich genauso, wenn nicht sogar noch mehr, begeistert, wie damals. Ich fand es genauso schaurig, schön, traurig und abenteuerlich wie mit 9 Jahren und kann es jedem Kind und Erwachsenen nur empfehlen zu lesen.

    Ich bin leider erst heute darauf gekommen im Internet danach zu suchen und bin froh, dass ich jetzt erfahre, dass diese Sage insgesamt soviel Zuspruch findet.

    Heute habe ich auch von meinem Kollegen dieses Märchen geschenkt bekommen – rein zufällig, da ich ihm sagte, dass ich Märche liebe, und als er mir gerade “Geschichten aus der Lausitz” mitbrachte, begann mein Herz zu schlagen und als ich “Krabat” darin entdeckte, durchströmte mich ein wunderschönes Glücksgefühl, endlich nach solanger Zeit diese Sage in meiner Hand zu halten.

    Hierzu soviel, ich weiß heute, das Krabat zu meiner Lieblingsgeschichte gehört, und das Buch hierzu bei mir einen besonderen Platz erhält.

  36. Amy M. Miller sagt:

    Am Anfang war das Buch fesselnd. Ich habe es kaum aus der Hand gelegt. Das Buch “Krabat” ist anders als die anderen. Es hat mehr Spannung und Mystik. Jedoch am Schluss war es etwas enttäuschend, da immer wieder die gleichen Ereignisse geschahen. Auch über die Kantorka erfährt man wenig. Sie ist eine Hauptperson und über sie müsste man mehr erfahren. Im Großen und Ganzen ist das Buch sehr schön.

  37. Brad Swift sagt:

    Wassili Grigorewitsch ist ein glücklicher Mann. Seine zwei ältesten Söhne sind fleißig und wohlgeraten. Sie sind sein ganzer Stolz. Sorgen macht ihm nur Wanja, sein dritter Sohn. Der wird von allen nur der faule Wanja genannt. Und das hat seinen Grund. Wanja liegt lieber in der Sonne, als zu arbeiten. Er achtet darauf, nicht in Schweiß zu kommen und keinerlei harte Arbeit zu tun. Eines Tages bittet ihn seine Tante, Birkenreiser im Wald zu schlagen. Sie versorgt Wanja mit einer guten Brotzeit und schickt ihn fort. Wanja aber legt sich in die Sonne und will sich erst eine Weile ausruhen, ehe er die Reiser schlägt.
    Da sieht er einen blinden, alten Mann durch den Wald auf sich zukommen. Und was ihm der Mann eröffnet, ist so fantastisch, dass Wanja lachen muss. Zar soll er werden. Er, der faule Wanja. Aber der Alte spricht so voller Überzeugung, dass Wanja doch anhört, was er zu sagen hat.
    Sieben Jahre soll Wanja in der Stube auf dem Ofen liegen. Niemals heruntersteigen, kein Wort mehr reden und nur noch Sonnenblumenkerne essen. Nach jedem Jahr soll er versuchen, das Dach des Hauses anzuheben. Wenn ihm dies endlich gelingt, soll er, der “starke Wanja”, sich auf die lange Reise machen, die ihn in Abenteuer verwickeln und ihn in Lebensgefahr bringen wird und an deren Ende er Zar werden wird. Wanja glaubt dem Mann und liegt fortan nur noch faul auf dem Ofen und knackt Sonnenblumenkerne. Oft würde er seiner Tante, dem Vater und den Brüdern liebend gern erklären, warum er dies auf sich nimmt, doch das hat ihm der alte Mann verboten. Die Brüder aber sind schlecht auf Wanja zu sprechen, sie müssen nun die ganze Arbeit alleine tun.
    Endlich sind sie es leid, vom ganzen Dorf verspottet zu werden und beschließen, das Haus in Brand zu setzen und Wanja – koste es auch ihr Vaterhaus – vom Ofen zu vertreiben.

    Das 1981 erschienene Kinderbuch von Otfried Preußler “Die Abenteuer des starken Wanja” ist eine Adaptation eines alten russischen Volksmärchens. Im Jahre 1999 produzierte der WDR eine Hörspielfassung mit Rosmarie Fendel als Erzählerin und Andreas Pietschmann als Wanja. Stan Regal steuerte die Musik bei und Klaus Dieter Pittrich führte Regie. Dieses Hörspiel erschien 2005 im Audio Verlag.
    Genial ist die Geschichte Preußlers. Er verdichtet die Volkssage zu einem wundervollen Abenteuer. Menschlichkeit, Charakterstärke, Freundschaft und Treue sind Motive, die die 190 Minuten zu keiner Zeit langweilig werden lassen – ganz im Gegenteil: Teilweise ist es sehr spannend und richtig aufregend, vor allem, wenn man die Altersempfehlung “ab acht Jahre” ernst nimmt. Besser wäre wohl die Grenze bei zehn Jahren zu ziehen, sonst sind schlaflose Nächte garantiert.
    Hinzu kommt eine so schöne, stimmungsvolle und klare Akzente setzende Musik, dass es eine Freude wäre, dem Hörspiel zu lauschen. Wäre, weil einige Stimmen klingen, als würden sie eine besonders langweilige Zeitungsmeldung oder ein Telefonbuch vorlesen. Die Brüder Wanjas, Aljoscha und einige weitere, zum Glück nicht allzu häufig erklingende Stimmen gehören dazu. Das ist um so bedauerlicher, als dass Rosmarie Fendel und Andreas Pietschmann ihre Sache hervorragend lösen. Ebenso tadellos ist die Gestaltung der CD-Hülle. Die Bilder sind wunderschön, die Zitate und Informationen sehr gut ausgewählt und in schöner Schriftart präsentiert. Auch die hellgrüne Farbe ist passend, die Inhaltsangabe der CD sehr ausführlich.

    Das Fazit lautete mit einem Wort ausgedrückt: makellos – wenn nicht einige Stimmen die Freude an dieser Geschichte gehörig trüben würden. Doch stört das die kleinen Zuhörer ab zehn Jahren nicht im mindesten. Sie lauschen fasziniert, singen die Lieder mit Verve mit, zittern bei einigen Stellen vor Angst und Anspannung und sind erst ganz zum Schluss erleichtert und glücklich, wenn ihr Held, der starke Wanja, am Ziel seiner Wünsche ist. Und dass viele ihn immer den faulen Wanja riefen, scheint die Kinder nicht zu irritieren. Wer faul ist, kann offensichtlich sehr wohl ein Held und sogar ein Zar sein.

  38. James W Martin sagt:

    Das Buch „Krabat“ handelt von einem Jungen, der auf einer Mühle das Zaubern lernt. Mit der Zeit kommt er jedoch hinter die finsteren Geheimnisse, die die Mühle und ihr Meister bergen…
    Der Roman ist sehr aufwendig und detailreich, manchmal aber sehr langweilig geschrieben. Man merkt deutlich, dass die Geschichte schon ca.30 Jahre alt ist und in Sachsen spielt, da es zahlreiche Fremdwörter gibt.
    Otfried Preußler hat sehr gut recherchiert, er lockert die Geschichte mit vielen Randthemen auf, die aber nicht immer interessant sind.
    Der Mittlere Teil ist nicht sehr spannend, dafür gelingt dem Leser aber ein schneller Einstieg ins Geschehen, ohne langatmigen Anfang.
    Alles in allem ist das Buch gut verfasst und sollte deshalb in keinem Bücherregal fehlen!

  39. Adrian Jones sagt:

    Ein Märchen – nicht nur für Kinder! Eine spannende und packende Parabel, brillant erzählt. Ich kenne die Geschichte aus meiner Kindheit und habe sie knapp 30 Jahre später wiederentdeckt. Wie damals bin ich fasziniert von der Geschichte, die zum „sich-stark-träumen” anregt. Mittlerweile habe ich sie meinen Kindern vorgelesen, und auch sie sind begeistert.

    Ein Buch über den faulen Wanja, der seiner Bestimmung folgt, groß wird und zu Kräften kommt, indem er seinen eigenen Wegen abseits der Norm und gegen alle Widerstände folgt. Sieben Jahre sitzt er auf dem Ofen, schweigt und ernährt sich von Sonnenblumenkernen. Ein Buch über die nötige Geduld und das Vertrauen, das einer dafür haben muss. Ein Buch über das große Herz der Tante Akulina, die an Wanja glaubt, ihn unterstützt, ihn vor den Brüdern und den Burschen im Dorf in Schutz nimmt und ihm so sein Wachsen ermöglicht. Sie glaubt an den Sinn im Verhalten Wanjas, ohne ihn zu kennen. Großartig, eine solche Begleitung mag man jedem nur wünschen.

    Ein Buch über den starken Wanja schließlich, der im Selbstbewusstsein aus der gewonnenen Stärke viele Abenteuer besteht, immer wieder an seine Grenzen geht und dabei die Lanze aus Eisenholz, den Rappen Waron und die Rüstung des Zaren Iwan Wassiljewitsch gewinnt. Ein Buch über die Freundschaft mit Mischa Holzbein, der die Zeit anhalten kann, und darüber, dass sich Freunde nicht im Stich lassen. Ein Buch darüber wie Wanja die schöne Zarentochter Wassilissa gewinnt und schließlich Zar wird. „Ich bin nur ein einfacher Bauernbursch – wer kann wissen, ob ich zum Zar tauge?”, fragt er den alten Zaren gegen Ende. Woraufhin dieser antwortet: „Das Herz ist es, was den Zaren ausmacht.”

    Einfach genial!

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